Für 1939 war eine neue Vereinshalle geplant und bereits gekauft. Ihre Erstellung war  
jedoch  nicht  mehr möglich, da mitten in der Vorbereitung der 2. Weltkrieg ausbrach.


Seine Spuren der Zerstörung und des Leides blieben auch der Vereinsgemeinschaft des KGV
Forstgelände e.V. nicht erspart. Leidvoller Höhepunkt war der 30. Juli 1943, als unser Vereinsmitglied
Gfd. Hartenauer mit seinem Sohn, Schwiegertochter und 4 Enkelkindern in der Anlage bei einem
Bombenangriff auf Kassel ums Leben kamen.


Als 1945 der Krieg zu Ende war, waren durch Bomben und Brände 65 % aller Gärten einschließlich
Gartenlauben zerstört. 148 gezählte Bombentrichter hatten blühendes Gartengelände in eine öde
Kraterlandschaft verwandelt.


Anlage und Gärten waren zerstört, nicht aber der Wiederaufbauwille der Mitglieder, die von Neuem
IHRE GÄRTEN zum Blühen  und ERNTEN brachten.


1946 bis 1950 wurden durch die Nothilfe der Stadt Kassel weitere neue Gärten angelegt.


1951 eine Grünanlage geschaffen, Wege in Ordnung gebracht und die Umzäunung wieder hergerichtet.


1954 feierte der Verein sein 25-jähriges Jubiläum. Wesentliche Inhalte davon sind nicht bekannt.


Nach zähen Verhandlungen mit der Stadt Kassel konnte der erste Wasseranschluss ins
Vereinsgelände gelegt werden. Finanzielle Schwierigkeiten verhinderten jedoch ein weiteres Verlegen
von Leitungen in der Anlage selbst.


1955 wurde die kleine Vereinskantine fertig gestellt. Die erste Lichtleitung wurde gelegt.


Bis 1958 standen den 400 Vereinsmitgliedern 458 Kleingartenparzellen zur Verfügung. Da trotz aller
Bemühungen für die 58 Mehrparzellen keine neuen Bewerber zu finden waren, wurden 7 000 m²
Pachtfläche an die Stadt Kassel zurückgegeben.

 
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